Rolle der Tierschutzbeauftragten der Universität zu Köln

Die Bestellung von einem oder mehreren Tierschutzbeauftragten (TierSchB) ist gemäß Tierschutzgesetz erforderlich für genehmigungs- und anzeigepflichtige Tierversuche sowie für das Töten zu wissenschaftlichen Zwecken.

Tierschutzbeauftragte sind weisungsfrei und dienen primär als Mittler zwischen der Behörde und den Versuchsdurchführenden sowie den mit der Pflege, Versorgung und Behandlung der Versuchstiere betrauten Personen.

Die Tierschutzbeauftragten achten auf alle Tiere, die

  • in der Einrichtung gehalten und gezüchtet werden.
  • in anzeige- und genehmigungspflichtigen Vorhaben eingesetzt werden.
  • zu wissenschaftlichen Zwecke getötet werden.
  • innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs transportiert werden.

Zu den Aufgaben eines Tierschutzbeauftragten gehören die

  • Überwachung der Einhaltung von Vorschriften, Bedingungen und Auflagen im Interesse des Tierschutzes.
  • Beratung der Leitung der Einrichtung in Fragen des Tierschutzes.
  • Beratung und Kontrolle in Fragen der Tierzucht, Tierhaltung sowie tiermedizinische Behandlung.
  • Beratung bei der Planung und Durchführung von Experimenten.
  • Beratung aller an Tierversuchen Beteiligten über Fragen des Tierschutzes.
  • Abgabe einer Stellungnahme zum Antrag auf Genehmigung eines Tierversuchs.  
  • Auskunftspflicht der Tierschutzbeauftragten gegenüber der Behörde.
  • Kontrolle der Durchführung von Tierversuchen einschließlich deren Protokollierung nach § 9a Tierschutzgesetz.
  • Förderung der Entwicklung bzw. Einführung von Verfahren/Mitteln zur Erfüllung des 3R-Prinzips.

Die Tierschutzbeauftragten können sie per E-mail kontaktieren. Angestellte der UzK/UK nutzen bitte die bekannten Kontaktadressen.